Jay und Vol’demar sind ein queeres Paar und professionelle Tänzer, deren Leben sich in Kyjiws Underground-Szene abspielt – einem fragilen Schutzraum der Freiheit während der russischen Vollinvasion. Wenn nachts die Luftangriffssirenen ertönen, werden Tanzstudios, Clubs und Bühnen zu Zufluchtsorten, an denen Bewegung zum Akt des Widerstands wird. Mit großer Nähe fängt der Film ihren Alltag ein: zärtliche Momente zu Hause während Stromausfällen, Proben, in denen Körper Trauma tragen und loslassen, sowie Raves, die zwischen Lebensfreude und Gefahr pulsieren.
Inhaltshinweis: Kriegstrauma
89' OV/E/e